Fensterkreuze Kloster Mariensee
Installation „Licht-Zeichen“ 2010  von Regine Schulze
Foto: Gerhard Klähn


Lichtwesen 1
Rauminstallation „Lichtwesen 1“

Lichtwesen 2
Rauminstallation „Lichtwesen 2“

Das Licht geht
Freirauminstallation „Das Licht geht“



  Eigene Arbeiten - Installationen

Ausstellung „Licht“

Bilderausstellung und Installation

Die Ausstelung der Künstlerinnen der GEDOK Niedersachsen und Regionalgruppen Nord fand vom 04.04.10 bis 10.10.10 im Kloster Mariensee statt.


Innen- und Außeninstallation „Das Licht geht“

Die Ausstellung fand vom 31.10.04 bis 21.11.04 im Küchengartenpavillon auf dem Lindener Bergfriedhof statt.

Es ist Herbst. Das natürliche Licht nimmt ab. Der Sterbeprozess in der Natur schreitet fort. Die Kräfte ziehen sich ins Innere zurück. Dort ist bereits der Keim für das kommende Jahr gelegt. „Sterben und Werden“ gehen ineinander über.

Die Birke als „Lichtbaum“ steht im Mittelpunkt der Installationen. Sie wird in vielen Kulturen verehrt.

Seit Jahren begleitet mich dieser Baum in der künstlerischen Arbeit. Als Pionierpflanze wächst sie auf fast jeden Boden.
Ihre Anpassungsfähigkeit, die anmutige „leichte“ Gestalt, die Beweglichkeit ihrer Äste, ihr Stoffhaushalt, insbesondere der Umgang mit Wasser, faszinieren mich. Dem Wesen dieser „lichten“ Gestalt zu begegnen, ist dabei mein Anliegen. Die Birke ist für mich Vermittlerin zwischen Himmel und Erde.
Natürliche Materialien von der Birke werden gestalterisch und spielerisch in Szene gesetzt. Birkenhaut, Birkenblätter, Birkenrinde, Birkenasche, Birkensaat….

Der Kreis schließt sich.

Rauminstallation

Im Kamin befindet sich ein Mandala mit Birkenasche, Birkenblätter und Birkenrinde:

„der Kreis schließt sich“.

Auf dem Kaminsims steht eine verwandelte Uhr: „Herbst-Zeit“ - eingekleidet mit Birkenhaut von der Himalayabirke, in der Mitte die Birkenfrucht.

„Licht-Wesen“ - transparente Bilder aus Acryl
(15 x 15 cm), gestaltet mit Birkensaat und Birkenhaut, schweben im oberen Raum - zwischen Himmel und Erde.

Außeninstallation

Die Freirauminstallation auf dem Lindener Bergfriedhof stellt den Rückzug des Lichtes im jahreszeitlichen Kontext dar.
Das Zusammenspiel von Farbe und Licht in den Jahreszeiten zu erfassen und dabei eine angemessene Form und das entsprechende Farblicht zu finden, ist hier das Anliegen.
Der 31. Oktober wird mit zunehmender Beliebtheit in Form von „Halloween“ gefeiert. Im kirchlichen Kontext wird der 1. November als „Allerheiligen“, der 2. November als „Allerseelen“ gewürdigt. Bereits in vorchristlicher keltischer Zeit wurde der „Rückzug der Natur“ geehrt („Samain“) und sogar als Neubeginn des Jahres gefeiert. (Das neue Kirchenjahr beginnt einen Monat später). „Sterben und Werden“ gehen ineinander über. Alles ist nur Übergang.

Der Lindener Bergfriedhof bietet mit seinem parkähnlichen Gelände und seinem alten Baumbestand eine ästhetisch ansprechende und natürliche Umgebung für dieses Vorhaben.
Acht Birkenstämme bilden den Umkreis. Der Kreis symbolisiert den ewigen Zyklus. Die Birkenstücke stehen für die acht Jahreszeitenfeste, die bereits in vorchristlicher Zeit gefeiert wurden. In der Mitte dieses Kreises befindet sich eine, von unten durchleuchtete (1,40 m x 1,40 m) Acrylplatte, gestützt auf acht kleinen Birkenstammstücken. In dieser Doppelplatte bilden Birkensaat und Birkenhaut eine kreis- bzw. spiralförmige Gestalt.

Der Sterbeprozess in der Natur geht häufig über die Farbe „Gelb“. Das gelblich-bräunliche Licht bekommt in der Einbettung des indigo- violetten Vlies die ihm entsprechende farbliche Umgebung. – „Das Licht geht.“

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Verein Quartier e.V. und dem Kulturbüro Linden-Süd.